| Chemiker kooperieren mit australischer Universität
Mit dem Kooperationsabkommen der Fakultät für Chemie und
Mineralogie der Universität Leipzig und der Faculty of
Science der Monash University in Australien werden
gemeinsame Projekte in Forschung und Lehre gefördert.
Das Kooperationsabkommen umfasst sowohl die Organisation
von gemeinsamen Lehrprogrammen als auch die Etablierung
gemeinsamer Forschungsprojekte. Die
Kooperationsvereinbarungen beziehen sich dabei sowohl auf
Forschungseinrichtungen und Institute, als auch auf
einzelne Fakultätsmitglieder. Das Abkommen wird sich
zunächst über einen Zeitraum von 5 Jahren erstrecken.
Einen Schwerpunkt stellt der Studentenaustausch dar.
Insbesondere Studierende höheren Semesters bekommen die
Gelegenheit, Vorlesungen und Forschungsaktivitäten an der
Partneruniversität wahrzunehmen. Dabei ist geplant,
jährlich maximal drei Studierende wechselseitig
auszutauschen, wobei die Studiengebühren jeweils an der
Heimateinrichtung anfallen. Neben dem direkten Austausch
wird zusätzlich interessierten Studierenden auch die
Möglichkeit eingeräumt, ein Semester oder auch ein
Studienjahr an der Partnereinrichtung zu verbringen, wobei
dann allerdings Studiengebühren an die Gasteinrichtung zu
zahlen sind.
Der Austausch von Studierenden und Doktoranden im Rahmen
von gemeinsamen Forschungsprojekten wird außerdem dazu
beitragen, die zukünftigen Absolventen auf eine Tätigkeit
in einem internationalen Umfeld vorzubereiten, die neben
dem wissenschaftlichen Arbeiten auch sprachliche, soziale
und kulturelle Aspekte einschließt.
Dieses Abkommen stellt einen weiteren wichtigen
integrativen Schritt in der Internationalisierung des
Studiums und weiterführend der Doktorandenausbildung dar.
Wesentlich dabei ist die Entwicklung englischsprachiger
Studienprogramme als Bestandteil eines englischsprachigen
Masterstudienganges an der Fakultät für Chemie und
Mineralogie, der in Planung ist.
Wesentliche Grundlage für das gemeinsame Abkommen bildete
die langjährige Kooperation zwischen Prof. Evamarie
Hey-Hawkins, Leipzig, und Prof. Peter C. Junk, Monash, auf
dem Gebiet der Lanthanoidchemie und der homogenen Katalyse.
Prof. Junk war seit 1999 dreimal als DAAD-geförderter
Gastdozent (HSP III-Programm) für jeweils mehrere Monate an
der Fakultät für Chemie und Mineralogie. Im Gegenzug
hielten sich in den letzten drei Jahren fünf Studierende
und drei Doktoranden der Leipziger Fakultät in seinem
Arbeitskreis in Monash auf.
Weitere Informationen: http://www.uni-leipzig.de/chemie |