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| News zu Ausbildung, Studium und Beruf |
| Deutscher AnwaltVerein e.V. (DAV) |
| Berlin |
| 26.08.2004 (Deutsches Verbände Forum) |
| Berufsabbrecherquote unter Junganwälten alarmierend hoch / Verbesserte Startchancen durch die DAV-Anwaltausbildung
Der Berufseinstieg für junge Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte wird zunehmend schwieriger. Die Rahmenbedingungen für eine anwaltliche Existenzgründung sind nach Mitteilung des Deutschen Anwaltvereins (DAV) zurzeit sehr problematisch. Er verweist dabei auf die allgemein wirtschaftliche Situation in der Bundesrepublik Deutschland und den erheblichen Zuwachs der Anwaltszahlen in den vergangenen zehn Jahren. Nach Auskunft der Rechtsanwaltskammern haben im Jahr 2003 ca. 15 Prozent der Berufsanfänger ihre Anwaltszulassung freiwillig zurückgegeben. Nach Ansicht des DAV nutzen zu viele junge Juristinnen und Juristen die Chance auf eine sinnvolle Berufsvorbereitung nicht. Sie würden erst nach dem 2. Staatsexamen unsanft geweckt, wenn sie feststellen, dass sie auf den Richterberuf vorbereitet worden sind, aber mangels Alternativen den Anwaltberuf ergreifen müssten. Eine qualifizierte Anwaltsausbildung sei aber die Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Start in den Anwaltsberuf. |