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Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau
Freiburg im Breisgau
23.08.2004 (idw)
Das zweite Studium binational

Uni Freiburg: Drei deutsch-französische Aufbaustudiengänge

Unter dem Dach der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) bietet die Universität Freiburg insgesamt drei binationale Aufbaustudiengänge an: Internationale Wirtschaftsbeziehungen mit der Universität Paris XII, Interdisziplinäre Studien mit der ENS-LSH, Lyon, und der Universität Lyon II sowie, ab 2005/06, Deutsch-Französische Journalistik mit der Universität Straßburg. Die Teilnehmer studieren jeweils ein Studienjahr in Freiburg und ein Jahr an der französischen Partneruni; ein Praktikum im jeweiligen Partnerland ist ebenfalls Bestandteil des Studiums. Studienvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Studium und gute Französischkenntnisse. Die drei postgradualen Studiengänge schließen mit einem Master ab. Sie sind von der DFH anerkannt und werden von dieser auch finanziell gefördert.

Im Studienjahr 2004/2005 fördert die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) über 100 binationale Studiengänge. Davon beziehen sich insgesamt 13 auf den zweiten Studienabschnitt und stellen somit ein weiterführendes Angebot nach einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss dar. Diese so genannten "postgradualen Studiengänge" entsprechen ebenso wie die grundständigen Studiengänge den DFH-Qualitätskriterien. Das bedeutet: das Studium an den beiden jeweiligen Hochschulstandorten ist durch einen gemeinsamen Studienplan zwischen den beiden Hochschulen geregelt. Studienleistungen und Studiendauer sind etwa gleichgewichtig auf beide Hochschulen verteilt. Der weiterführende Studiengang endet mit der gemeinsam durchgeführten Abschlussprüfung und der Erlangung eines akademischen Grades. Fast alle postgradualen Studiengänge unter dem Dach der DFH schließen mit einem Master ab.

Zulassungsvoraussetzungen für die postgradualen Studiengänge sind auf deutscher Seite ein Abschlussdiplom (akademischer Grad) und auf französischer Seite Studienleistungen auf dem Niveau BAC+3 bzw. entsprechende, von beiden Partnerhochschulen anerkannte, Äquivalenzen. Weiterhin werden gute Sprachkenntnisse in Deutsch und Französisch vorausgesetzt.