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Universitätsklinikum Tübingen
Tübingen
02.05.2005 (idw)
Erste Tübinger Lange Nacht der Wissenschaften der Medizin am 7. Mai

200 Jahre Universitätsklinikum Tübingen
Mittendrin statt nur dabei - Forschung hautnah

Am Samstag, 7. Mai, 18 bis 24 Uhr findet in Tübingen die erste Lange Nacht der Wissenschaften statt, veranstaltet von der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen. Auf einem abendlichen Rundgang auf dem Schnarrenberg öffnen die verschiedenen Forschungseinrichtungen des Uniklinikums ihre Türen. Die interessierte Öffentlichkeit kann an zehn Stationen den Wissenschaftlern über die Schulter blicken und deren Arbeitsalltag sowie die grundlagenorientierten und klinischen Forschungsprojekte kennen lernen.

Stationen wie "Körperbilder", "Krankheiten verlernen", "Bilder des Schmerzes" oder "Die Wahrheit über das Lügen - Demonstration eines Lügendetektors" warten ebenso auf interessierte Besucher wie "Expedition in den Körper: Operieren durch's Schlüsselloch oder "Wie sieht der Mensch?", ein Vortrag der Augenklinik mit einer Demonstration visueller Täuschungen.

Das interaktive Spiel "Klinische Studien" lädt zum Mitmachen ein. Auf einem begehbaren Spielfeld nimmt der Spieler an einer klinischen Studie teil. Hierbei wird bewusst, wie sehr jeder Kranke davon profitiert, dass Menschen an klinischen Studien teilnehmen, die zur Entwicklung neuer Medikamente nötig sind.

Medizinische Psychologen informieren zur Forschung bei kindlichen Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen. Herzkathederuntersuchungen bei Kindern verbergen sich hinter dem Motto "Mit Schirm, Charme und Melone".

Beim Parcours "Damit der Beruf nicht krank macht" demonstriert die Arbeitsmedizin Akustisches, die Sozialmedizin zeigt bei "Mitten unter uns" wie man das Herzinfarktrisiko berechnen kann. "Von Genen, Geistern und Gewehren" handelt von der Entwicklung neuer Impfstoffe und unter dem Motto "Unsichtbare Kobolde und heimtückische Krankheitserreger" zeigen Virologen, welche Auswirkungen Viren im Alltag, in der Schwangerschaft oder im Krankenhaus haben.