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Statistisches Bundesamt
Wiesbaden
25.03.2004
Weiter steigende Abiturientenquote

Am Ende des Schuljahres 2002/2003 erwarben in Deutschland
rund 365.300 Schuelerinnen und Schueler aus allgemein bildenden und
beruflichen Schulen die Fachhochschul- oder Hochschulreife. Das sind
nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes 1,0% (+ 3.800) mehr als im
Vorjahr. Bis zum Jahr 2008 wird mit weiter ansteigenden
Abiturientenzahlen gerechnet.

Bezogen auf die gleichaltrige Wohnbevoelkerung lag damit die
Abiturientenquote im Jahr 2003 bei 38,9% gegenueber 32,8% vor 10 Jahren.
Auch zwischen den einzelnen Bundeslaendern gab es deutliche
Unterschiede: Die Spanne reichte von 28,0% in Mecklenburg-Vorpommern
ueber 30,5% in Bayern bis zu 47,2% in Hamburg und 47,9% in
Nordrhein-Westfalen.

Mit 69,6% (254.400) erwarb die Mehrheit der Abiturientinnen und
Abiturienten die allgemeine Hochschulreife. Diesen Abschluss erhielten
die Absolventen vor allem an allgemein bildenden Schulen (222.500 oder
87,5%). Die Fachhochschulreife wird ueberwiegend an beruflichen Schulen
(90,0%) erworben, sie ist auch nach erfolgreicher Beendigung des 12.
Schuljahrgangs an allgemein bildenden Schulen moeglich.

Von den Abiturientinnen und Abiturienten des Schuljahrgangs 2002/2003
waren 52,8% Frauen. Im Jahr 1993 lag ihr Anteil noch bei 49,1%. Nachdem
diese Relation in den 90er Jahren staendig gestiegen war, ist sie seit
der Jahrtausendwende leicht ruecklaeufig. Abiturientinnen bevorzugen die
Hochschulreife: So lag der Frauenanteil an allen Absolventen mit
Hochschulreife bei 55,5% gegenueber nur 46,6% an den Absolventen mit
Fachhochschulreife.